Abteilung Bildungssoziologie (ABS)

Die Abteilung Bildungssoziologie untersucht, wie Bildungsungleichheiten entstehen, sich über den Lebenslauf entwickeln und über Generationen hinweg fortsetzen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle soziale Herkunft, Familie und institutionelle Bedingungen für Bildungsprozesse und Bildungschancen spielen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Bedeutung von Familie und familialen Dynamiken für die Entwicklung und Bildungswege von Kindern und Jugendlichen. Dabei untersuchen wir unter anderem, wie unterschiedliche Familienkonstellationen und Veränderungen im Familienverlauf mit Bildung, Gesundheit und weiteren Entwicklungschancen zusammenhängen.

Zudem befassen wir uns mit dem Zusammenspiel genetischer und sozialer Einflüsse. Dabei untersuchen wir, wie soziale und familiale Bedingungen dazu beitragen, dass genetische Einflüsse für Bildung und andere Entwicklungsergebnisse unterschiedlich relevant werden.

Methodisch arbeiten wir vorwiegend quantitativ und nutzen insbesondere längsschnittliche und international vergleichende Daten.

Mitarbeitende

Lehrbeauftragte

Emeritus

Ehemalige Mitarbeitende

Barbadimos Ladina

Beck Michael, Prof. Dr.

Berger Joel, Dr.

Berger Sharon

Braun Bettina

Egli Simon

Engelage Sonja, Dr.

Ettlin Moira

Gautschi Patricia

Glauser David, Prof. Dr.

Gordt Simon, Dr.

Greber Lena

Griga Dorit, Dr.

Grob Leo

Hadjar Andreas, Prof. Dr.

Haunberger Sigrid, Dr.

Hecken Anna Eta

Hegi Urs

Herrmann Benjamin

Imhof Regula, Dr.

Jäpel Franziska, Dr.

Jost Madlaina

Just Claudia

Kerber Karina

Kotitschke Edith, Dr.

König Baumberger Anja

Lazar Adrienn

Moser Nora

Neff Riccarda

Padun Claudia

Raimann Marcel

Rönicke Florian

Rüegg Milena

Ruetz Joel

Ryser Barbara

Sager Till

Schlapbach Florian

Schneider Flurina

Schubert Frank, Dr.

Tscherrig Gina Maria

Utz Laura

Waldmeier Lisa

Widmer Janine

Winkelmann Anja

Zangger Christoph, Prof. Dr.

Zwahlen Fabienne

 

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Publication Year Type

Eine detaillierte Übersicht vergangener und zukünftiger Lehrveranstaltungen der Abteilung Bildungssoziologie ist in KSL verfügbar.

Richtlinien zum Verfassen schriftlicher Arbeiten

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Ergänzende Informationen

Mobilität

Es besteht die Möglichkeit, ein oder zwei Semester im Ausland zu studieren. Die Universität gibt für das Studium im Master die Vorgabe, dass das Auslandssemester oder -jahr nach dem 1. Semester möglich ist (sofern man im Bachelor an der Universität Bern studiert hat, ist es auch schon im 1. Semester möglich). Ergänzende Informationen finden Sie hier.

Im Sinne der Verbesserung von Flexibilität und der Erweiterung von Handlungsoptionen während des Studiums kann an der Abteilung Bildungssoziologie prinzipiell jedes Semester als Mobilitätsfenster genutzt werden. Studierende des Monomasters für Inhaber/innen eines schweizerisch anerkannten Lehrdiploms (PH Bachelor/Master) sollten bei ihren Planungen den Turnus der Forschungsmethodenveranstaltungen berücksichtigen. Wir beraten gerne, wie ein Auslandsaufenthalt in das Studium der Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Bildungssoziologie integriert werden kann.

 

 

Neue Leitung der Abteilung Bildungssoziologie

Im August 2026 hat Prof. Dr. Tina Baier als Nachfolgerin von Prof. Dr. emeritus Rolf Becker die Leitung der Abteilung Bildungssoziologie übernommen. Ihre Forschung beschäftigt sich mit sozialer Stratifikation und der Frage, wie soziale Ungleichheit über Generationen hinweg weitergegeben wird. Dabei interessiert sie insbesondere, welche Rolle familiäre Kontexte für die Entwicklungsverläufe von Kindern und Jugendlichen spielen und wie soziale und genetische Faktoren dabei zusammenwirken.

Zudem ist Tina Baier Wissenschaftlerin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und am Einstein Center for Population Diversity (ECPD). Ihre Arbeiten verbinden Ansätze aus der Lebensverlaufs-, Familien- und Ungleichheitsforschung und nutzen grosse Bevölkerungsdatensätze, um zu untersuchen, wie familiäre Dynamiken und soziale Kontexte individuelle Lebensverläufe prägen.

"Ich freue mich, die Abteilung Bildungssoziologie an der Universität Bern neu aufzubauen und auf die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen, den Mitarbeitenden und Studierenden."